Musik der Pflanzen

Höre den Pflanzen zu – sie singen. Die Musik der Pflanzen (music of the plants) ist äußerst meditativ. Alles was aus dem Wood Wide Web kommt, „musiziert“ zudem noch kostenlos …

Im Jahr 1966 spielte der CIA Lügendetektor-Spezialist Cleve Baxter mit einem seiner Geräte und schloss zum Spaß seine Zimmerpflanze, eine Dracaena, an, die Elektroden des Gerätes an. Mit Erstaunen stellte er fest, dass die Pflanze kein gleichmäßiges Signal erzeugte, sondern in bestimmten Rhythmen ihren elektrischen Widerstand veränderte, ganz ähnlich wie menschliche Versuchspersonen, wenn sie emotional bewegt waren. Weitere Versuche ergaben, dass die Pflanzen auf Gießen ebenso wie auf das Abschneiden von Blättern reagierten und ihren elektrischen Widerstand änderten.

Diese Forschungen wurden ab 1973 durch das Buch „Das geheime Leben der Pflanzen“ von Peter Tompkins und Christopher Bird bald weltberühmt, wurden aber von klassischen Botaniker nicht für möglich gehalten.

Eine Gruppe von Forschern in der Nähe von Turin griff diese Beobachtungen bald danach auf und setzte die Rhythmen der Pflanzen in Musik um. Nach 45-jähriger Forschung kommt nun ein Gerät auf den Markt, dass diese Fähigkeit der Pflanzen für jedermann zugänglich macht:
Das „Bamboo“ setzt die Widerstandsänderungen, die die Pflanzen erzeugen, in hörbare Musik um. Das Ergebnis ist ein meditativer Fluss von kontinuierlicher Musik, der dem Gerät entströmt.

Pflanzen können lernen

Interessanterweise hat in der Botanik mittlerweile ein Umdenken eingesetzt, was die Möglichkeit eines „Bewusstseins der Pflanzen“ betrifft. Eine Reihe von Gruppen in Australien, Kanada und den USA haben gezeigt, dass Pflanzen „hören“, Entscheidungen treffen (zB wohin Wurzeln wachsen) und lernen können:
So konnte die australische Wissenschaftlerin Monica Gagliano zeigen, dass Pflanzenwurzeln in einem Y Rohr, das mit Erde gefüllt ist, in Richtung der besseren Düngung wachsen. Wird die bessere Düngung mit tiefen Vibrationen aus dieser Richtung kombiniert, so lernen die Pflanzen bald, auch in Richtung der Töne zu wachsen, selbst wenn kein Dünger mehr am Ende des Rohres ist.
Die italienische Arbeitsgruppe, die das Bamboo entwickelt hat, hat auch ein Wägelchen gebaut, auf dem die Pflanze ihre Bewegung über Widerstandsänderungen der Blätter steuern kann. Tatsächlich bewegten sich Pflanzen auf diesem Wägelchen in Richtung des Lichts. Es wird sehr spannend, ob sich die Beobachtungen von Baxter oder die Befunde der Gruppe, die ein Pflanzenbewusstsein nachzuweisen versuchen, in Zukunft durch weniger voreingenommene Botaniker bestätigen werden.

Das Wood Wide Web

Was bereits jetzt gesichert erscheint ist die Fähigkeit von Pflanzen, über unterirdische Netzwerke von Pilzen zu kommunizieren, ihre Kinder über diese Netzwerke zu ernähren und Informationen, z.B. über Schädlinge auszutauschen.

Pflanzenmusik zur Entspannung

Wie bereits erwähnt, klingt die Musik der Pflanzen äußerst meditativ. Ein ständig neuer Strom von angenehmen Klängen beruhigt das vegetative Nervensystem und lädt zur Entspannung ein. Die Vagus Aktivität wird durch die Musik verstärkt und der Organismus auf Ruhe und Erholung eingestimmt. Die Musik ist auch nicht kostenpflichtig, die Pflanze „musiziert“ umsonst.

Wenn Du mehr Informationen zum „Bamboo“ erhalten oder ein „Bamboo“ bei uns bestellen möchtest, sende uns eine Bestellung an office@sanochron.com oder kontaktiere uns über unser Kontaktformular. Wir kümmern uns darum!

© sanochron, September 2021
Basisquelle: Dr. Maximilian Moser